Girls in Politics – Mädchen „schnuppern“ Kommunalpolitik

Veröffentlichungsdatum17.10.2025Lesedauer2 Minuten

GruppenfotoMädchen der dritten Klassen der Mittelschule Scheiblingkirchen mit den Klassenvorständen Lisa Metzner und Thomas Kirnbauer und den Bürgermeisterinnen Michaela Walla und Waltraud Ungersböck

Das Projekt „Girls in Politics“, initiiert von der Sektion für Frauenangelegenheiten und Gleichstellung im Bundeskanzleramt sowie dem Österreichischen Gemeindebund, wird seit mehreren Jahren auch in den Gemeinden Warth und Scheiblingkirchen-Thernberg durchgeführt. Es bietet Mädchen im Alter von 6 bis 18 Jahren die Gelegenheit, Bürgermeisterinnen bei ihrer Arbeit zu begleiten, um ihnen Einblicke in die Gemeindepolitik zu ermöglichen und sie dafür zu begeistern. Rund 30 Bürgermeisterinnen aus sieben Bundesländern beteiligten sich am Weltmädchentag am 11. Oktober 2025 an der Aktion. Ziel ist es, traditionelle Rollenbilder zu durchbrechen und Mädchen als künftige Politikerinnen zu stärken. Der Austausch zwischen Bürgermeisterinnen und Mädchen wird aktiv gefördert.

 

Am Montag, dem 13. Oktober 2025, besuchten die Schülerinnen der dritten Klassen der Mittelschule Scheiblingkirchen das Gemeindeamt in Warth. Gemeinsam führten die Bürgermeisterinnen Waltraud Ungersböck und Michaela Walla die interessierten Mädchen durch den Vormittag. Der Tag begann mit dem Werdegang der beiden Ortschefinnen und ihrem Weg zum Bürgermeisteramt. Anschließend vermittelten die Politikerinnen Einblicke in die politischen Strukturen der Gemeinden sowie Informationen zur Infrastruktur, um die Kommunalpolitik und ihre tägliche Arbeit verständlich zu machen.

 Nach einer kleinen Pause konnten die Mädchen bei einem Rundgang durch die Gemeinde erfahren, welche Bereiche von der Kommunalpolitik abgedeckt werden.

Dabei zeigten die Außendienstmitarbeiter der Gemeinde Warth den Schülerinnen unter anderem ein Pumpwerk zur Abwasserentsorgung und ermöglichten einen Blick in den Kanal. Der Rundgang endete am neu errichteten Zubau des Kindergartens Warth sowie am Nahfernheizwerk. Zahlreiche Fragen der Schülerinnen wurden abschließend beantwortet, bevor die Klassen ihren Unterricht in der Schule fortsetzten. Ein herzliches Dankeschön gilt den beiden Klassenvorständen Lisa Metzner und Thomas Kirnbauer, die der Einladung zum Projekt „Girls in Politics“ gefolgt sind.

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